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Schattengefolge Bearbeiten

EIS GLÄNZTE und Schnee glitzerte in der orangen Morgensonne, die die Schneelandschaft friedlich wirken ließ. Die kühle Luft hüllte alles ein, doch in der Landschaft konnte man auch nicht die Gefühle widerspiegeln, die sich auf ihr ausbreiteten. Nur leise war ein Knurren zu hören, dass durch die Luft hallte. Ein tiefes Knurren. Und schaute man genauer hin, entdeckte man hinter einem Stein funkelnde Augenpaare, gefletschte Zähne und pelzige Körper. Wölfe tummelten sich hinter dem Stein, bereit auf einen Kampf. Am anderen Ufer war noch nichts zu hören, doch dass war die Ruhe vor dem Sturm. Und schon nach kurzer Zeit hörte man Pfoten durch Schnee stapfen und man konnte weitere Wölfe sehen, die auf das andere Ufer zusteuerten. Ihnen voran lief ein schwarzer Wolf, der die Augen gegen den wirbelnden Schnee geschlossen hatte. Hinter ihm einige Wölfe, die scheinbar wussten, dass es einen Kampf geben würde, doch nicht wie schnell, denn gerade als die Wölfe dass Eis eines zugefrorenen Sees betraten, der dass einzige war, was sie von den anderen trennte, jaulten die Wölfe hinter dem Stein. Sie sprangen hervor und stürmten auf die eisige Fläche. Ihre Pfoten waren vertraut mit dem und dem Schnee und so stürmten sie blitzschnell auf die anderen zu. Die Wölfe schienen überrascht, und einige wussten nicht, ob sie flüchten oder kämpfen sollten, aber der schwarze Wolf jaulte: >>Angriff Feuertatzen! << Um seinen Worten Überzeugung zu verleihen, stürmte er den Gegnern entgegen und warf sich auf einen braunen Wolf, verbissen sich in seinem Nackenfell und drückte ihn auf den Boden. Die Anderen warfen sich ebenfalls auf die Feuertatzen und kämpften mit ihnen. Es waren zwar nicht viele Wölfe, aber genug für ein Gemetzel.

Eine weiße Wölfin setze zum Sprung an und traf den schwarzen Wolf und riss ihn um. Er fiel zu Boden und sie biss ihm in die Schulter, Blut rann in ihre Schnauze. Der Wolf wandte sich unter ihren hervor und legte sich einfach über sie, und biss ihr dann ins Nackenfell. >>Verschwinde Stone!<< knurrte die Wölfin, deren weißer Pelz mit Blut verklebt war. Sie war in der Schlacht sehr aktiv gewesen. Würde es ihr nun zum Verhängnis werden? Sie wirbelte unter Stone hin und her, doch dieser lachte nur böse: >>Ach Attica, es ist schade um dich. Du hättest auch bei den Feuertatzen großen Erfolg gehabt, aber du musstest ja zu den Eistatzen... << Attica fauchte und stieß sich kraftvoll nach oben. >>Stone, du bist vielleicht unserem Vater gefolgt, nur weil er der Alphawolf der Feuertatzen war, aber ich weiß dass der Weg unserer Mutter zu den Eistatzen der richtige für mich war! << Der Wolf wurde von ihr geschleudert. Seine Augen sprühten Feuer. Dann schossen zwei Schatten auf sie zu, und Attica wich blitzschnell zur Seite, um nicht von ihnen angegriffen zu werden. Die Schatten rasten ins Nichts und lösten sich auf. Attica knurrte. Ihr Bruder hatte seine Schattenmacht gerade gegen sie verwendet. Sie schoss zwei Schatten auf ihn los, diese rissen ihn um er blieb einen Moment liegen. Attica raste auf ihn zu und fauchte: >>Hau ab Stone!<< Der Wolf rappelte sich auf. Dann stürzte er sich auf Attica und drückte sie runter. Attica konnte nichts tun, denn plötzlich knackte es unter ihnen und die Hassgeschwister brachen ein. Kaltes Wasser machte augenblicklich Atticas Fell schwer. Sie konnte nur ein letztes Mal kurz nach Luft schnappen, dann wurde sie in die Tiefe gezogen. Sie trat kräftig mit den Hinterbeinen, doch ihre Nase stieß gegen eine Eisfläche. Sie konnte verschwommen ein braun-weißes Gesicht sehen. Path! Der Wolf war Atticas heimliche Liebe. Er schlug mit den Pfoten auf das Eis, kräftig, doch es entstand nicht einmal ein kleiner Riss. Attica brauchte aber Luft. Sofort. Sie schwamm weiter, doch es zog sie immer weiter nach unten. Sie blickte oben auf das Eis, doch es wurde immer undeutlischer und bald sah die Wölfin nur noch blau. Und dann spürte sie unter sich weichen Sand. Ihre Augen Lieder fielen zu. Nein! Attica wirbelte verzweifelt hoch, obwohl ihr jegliche Kraft fehlte. Ihre Pfoten wirbeltewirbelte ziellos durch das Blau und trieben sie in Zeitlupe nach oben. Und dann das, was die letzte Hoffnung zerstörte. Eis über der Schnauzenspitze. Doch plötzlich knackte es und auf ihren Kopf fiel ein schweres etwas, wahrscheinlich ein weiterer eingebrocheneeingebrochen Wolf. Attica sah, wie er unter ihr wegtrieb, und so packte sie ihn mit den Hinterpfoten und riss den Kopf durch das Loch und ....atmete. Noch nie war sie so glücklich über Luft gewesen. Sie zog sich schlapp hinaus, doch ihre Kraft war weg. Dann erblickte sie Path. Er biss ihr in das Nackenfell und riss sie aus dem Wasser, samt dem zweiten Opfer, es war Mara, die Alphawölfin der Eistatzen. Attica seufzte.

Vertrauen Bearbeiten

Attica blinzelte. Sie fühlte wieder Kraft in ihrem schlappen Körper. Sie blickte sich um und war glücklich. Sie lebte noch! Doch dann sah sie einen traurigen, wütenden, unzufriedenen Blick. Er gehörte dem Alphawolf Tail. Sein dunkelgraues Fell war in der dunklen Höhle kaum zu erkennen. >>Steh auf. << forderte er. Attica war erschrocken über den Ton ihres Führers. Sonst war er immer nett zu ihr gewesen. Sofort sprang sie auf. Sie konnte förmlich riechen, dass etwas nicht normal war. Sie folgte Tail, als er aus der Höhle lief, und im Schnee stehen blieb. Seine gelben Augen wirkten traurig, wütend und enttäuscht zugleich. Atticas braune Augen hingegen nur verwundert. >>Was ist passiert? << fragte sie vorsichtig. Tail sagte unglaublich leise: >>Warum Attica? Wieso hast du ihn umgebracht? << Attica zuckte zusammen. Wen sollte sie getötet haben? Stone? Er war sicher unter dem Eis ertrunken! Aber Wölfe des anderen RudelRudel durfte sie töten....>>W-w-wen soll ich getötet haben? << flüsterte sie. Tail knurrte. >>Attica! Na Path natürlich! Du hast ihn ertränkt! << Atticas Herz zersprang. Path war tot.....Path! Sie wollte weinen, aber dass wäre nur wie ein Geständnis, denn sie hatte Path ihr Leben zu verdanken! Wieso dachte Tail, sie hätte Path umgebracht? Attica blickte in die Augen des Alphawolfes. >>Ich habe Path nicht getötet. Path hat mir das Leben gerettet. << sagte sie fest. Tail schüttelte den Kopf. >>Ach Attica... es gibt genug Augenzeugen. Aber du kannst mir die Geschichten aus deiner Sicht ja gerne erzählen. << Attica seufzte. >>Ich habe mit Stone gekämpft, dann sind wir ins Eis eingebrochen. Ich konnte lange nicht auftauchen, aber dann ist Mara eingebrochen. Ich habe sie festgehalten und dann kam Path und hat uns beide herausgezogen.<< Tail schüttelte den Kopf. >>Einerseits erklärt es vielleicht beide Löcher, aber Zeugen haben mir erzählt, dass du Path in ein Loch gedrückt hättest, er sich befreien und auftauchen konnte, du ihn dann mit den Zähnen ermordet und in den See geworfen hättest. Mara ist übrigens tot. << Attica konnte es nicht fassen, dass sie eines Mordes beschuldigt wurde. Doch das Tail nicht um Mara trauerte, war normal. Ein Alphawolf liebte die Alphawölfin meistens nicht, sonder wählte einfach eine Wölfin, die ihm Junge gebären musste.

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