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Die Begegnung mit dem schwarzen Orca Bearbeiten

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Wenn mir irgendeiner einen Grund zum Ergeizig sein gibt wird hier jeden zweiten Tag ein neues Kapitel erscheinen ^^ Bis jetzt hab ich diesen Ergeiz noch nicht ...

Das junge Delfinweibchen Lecona , die Tochter des Königs Titanus und seiner ehemaligen Gefährtin Donata , ahnt bereits das der Einfluss des Tyranns , der nur schwarze Orca genannt wird , auf das Reich des Titanus immer stärker wird . Als dann ihre Mutter Donata entführt wird macht sie sich gemeinsam mit ihren Freunden auf eine gefährliche Reise ...

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Prolog Bearbeiten

Das blaugraue Wasser wurde von einem goldenen Sonnenstrahl durchbrochen , der an der Oberfläche zu glitzernden Tropfen brach , die wie Tausende Diamanten funkelten . Weit draußen vor der Indischen Küste rollte die Flut nur noch schwach über den Meeresspiegel und schaukelte die Gischt wie eine Mutter ihr schlafendes Kind . Nur wenige schneeweiße Wolken hingen über dem Horizont , nur die Schatten ihrer wolkigen Konturen waren von einem zarten Grauton . Ein Albatros glitt majestätisch über die ewigen Wassermassen . Sein weißer Bauch leuchtete im Licht der untergehenden Sonne , die Spitzen der Federn glommen in einem Farbton von Orange bis zur Glut eines Lagerfeuers in schwarzer Nacht . Die Weiten schwarzen Schwingen des Seevogels schnitten durch die salzige Luft . Auf seinem langen Geraden Hals saß ein schmaler kleiner Kopf , der in einem spitzen goldenen Schnabel endete . Zarte Schwarztöne spielten mit dem restlichen weiß des Vogels wie frisch gefallener Schnee . Der Albatros blickte mit glänzenden pechschwarzen Augen auf die ruhige See hinunter . Etwas schillerte silbern unter der hellblauen Oberfläche und der Albatros reagierte im selben Moment . Wasser spritzte und perlte am Gefieder des Vogels ab . Ein Schrei und etwas baumelte in den scharfen gelben Krallen des Jägers . Sich im Griff seines Fängers Windend zappelt ein kleine Fisch und seine Hunderte silbernen Schuppen glitzerten in allen Farben des Regenbogens . Zufrieden trug der Albatros seinen Fang über das Wasser davon . Weiter weg in tieferem Gewässer glitt ein anderer Jäger durchs Wasser . Nahe der Antarktischen Küste war das Wasser von Eis überzogen und scharfe milchigweiße Kanten schnitten sich ins Wasser . Dieses war dunkel , beinahe schwarz und schillerte unheimlich  In der  Sonne . Es war nicht zu erkennen was sich unter der Oberfläche befand , denn das stinkende in Augen und Nase beißende Wasser verbarg alles was es beherbergte . Etwas war in diesem Wasser , etwas bedrohliches . Überall herum war es spürbar , die Luft zitterte vor Spannung . Die Wasseroberfläche kräuselte sich leicht und das schwarze Wasser schimmerte violett und dunkelgrün . Unter der Wand aus Eis und der Oberfläche des tödlichen Gewässers glitt ein dunkelgrauer Delfin durchs Wasser . Einige Narben schnitten sich in seine Haut . Es war ein Männchen von gewaltiger Größe und brutalem Aussehen . Doch das , was sich hinter ihm durchs Wasser bewegte , stellte seine Brutalität weit in den Schatten und lies den Delfin klein und hilflos aussehen . Es war ein riesiges Tier . Seine Haut war ebenso schwarz wie das Wasser und seine kleinen roten Augen blitzen mordlustig und bösartig . Aber auch Schläue und Listenreichtum stand in dem , im schwarzen Gewässer ,  kaum sichtbaren Gesicht . Das Tier war ein großer brutal aussehender Orca . Doch die weißen Stellen an Bauch  und Gesicht , die seine Rasse zeichneten , waren ebenso schwarz wie der Rest seines Körpers . In seinem gewaltigen Kiefer reiten sich Reihen von scharfen gelblichen Reißzähnen auf und glitzerten im Matten Sonnenlicht das durch die schwarze Wasseroberfläche sickerte . Es war ein Licht ohne jegliche Wärme . Ein Leichenlicht . Neben dem riesigen Orcamännchen schwamm ein brauner bulliger Delfin mit hervorstehendem Kiefer und kleinen Flossen . Auch er schien brutal und blutdurstig .  Doch gleich wie mächtig die beiden Delfine erschienen , sie waren dem Orca klar untergeben . Er war ihr Meister und nach jenem alten Schwur , den sie vor Jahren in der Finsternis leisteten , hatten sie dem schwarzen Orca zu dienen . " Sie spüren Ihre Macht bereits  , mein schwarzer Lord " , flüsterte der graue große Delfin mit dunkler belegter Stimme . Der schwarze Orca lächelte schwach , doch es erreichte seine dunkelroten glimmenden Augen keineswegs . " Gut , Ghulan , sehr gut " , murmelte er leise , und doch hallte seine giftige beschwörende und gleichzeitig erhabene Stimme durch das ganze schwarze Meer . Der graue Delfin lächelte mit sichtlichem Wohlgefallen . " Bereits im Reich des Titanius sind Ihre Zeichen an jeder Ecke zu sehen " , fügte der braune Delfin hinzu und wies auf ein schwarzes Mal an seiner Schulter . Tief brannte sich ein pechschwarzer Orca in seine braune Haut . " Es wird nicht mehr lange dauern , dann werde ich der Herrscher über den Ozean sein " , sagte der Orca und ein eisiger Ausdruck der Gier huschte über sein Gesicht .  " Wie gedenkt ihr Titanus vom Thron stoßen , mein Lord ? " , fragte der graue Delfin , Ghulan , vorsichtig . Der Orca stieß ein garstiges tiefes Lachen aus , das die beiden Delfine trotz ihrer Skrupellosigkeit einen Schauer über den Rücken jagte . " Meine liebe Schwester wird uns dabei behilflich sein ... " , erklärte er amüsiert . " Donata ? " , fragte der bräunliche Delfin verwirrt , " die ehemalige Gemahlin des Titanus ? " " Genau die , Rhindu , oder habe ich etwa noch eine andere Schwester ? " fragte der Orca säuerlich und mit angewiderter Stimme . Der braune Delfin erwiderte nichts . " Das Leben meines lieben Schwesterchens wird Titanus sicherlich einiges wert sein ... Der verweichlichte König wird mir  für das Leben seiner einstigen Geliebten sicherlich auch den Thron überlassen " , frohlockte der schwarze Orca und seine Augen , welche so rot waren wie frisch vergossenes Blut , glitzerten unheimlich . " Ein göttlicher Plan , mein Lord " , bestätigte der graue Delfin lächelnd . Auch der braune nickte und seine kleinen Augen blitzten  erwartungsvoll . Der Orca lies die Maske des Lächelns fallen und starrte mit seinen blicklosen roten Augen nach vorne . Der Gedanke an seine Opfer erfüllte ihn mit Genugtuung.  Sie waren die Fische und er der Albatros ...

Sie die Beute und er ihr Jäger , der sie Hetzen würde und sich an ihrer Angst laben würde ...

Der ihr Blut vergießen und ihre blanken Gerippe zurücklassen würde ...

Kapitel 1 Bearbeiten

Das Wasser des Indischen Ozeans schimmerte in der Morgensonne rot und golden . Bis zum Horizont schaukelten hellblaue Wassermassen im lauen Wind , der die Wellen kräuselte , und wurden von der runden warmen Sonne geküsst . Einige weiße Seevögel ließen sich vom Westwind tragen und schlugen nur ab und zu träge mit ihren Federn gezierten Flügeln . Nahe der Küste von Madagaskar , an einem felsigen Riff , glitt ein riesiger Schwarm Fische durchs klare Wasser . Die Fischer waren zur frühen Morgenstunde  noch nicht ins Riff gekommen , doch dafür labte sich ein anderer Jäger an ihrer Fülle . Die silbernen Schwarmfische drängten sich eng aneinander und schienen die lauernde Gefahr nicht zu beachten . Plötzlich mischte sich etwas großes graues zwischen die silbernen Fische und durchbrach ihre Mauer . Ein älteres Delfinweibchen mit dunkelgrauer Haut und bulligem Aussehen trieb einige Fische von ihrem Schwarm fort. Panisch versuchten die Korallenfische in alle Richtungen zu flüchten , doch das Weibchen trieb sie unaufhaltsam in die Enge . Als die silberne Beute gegen nackten Fels stieß schoss neben dem Delfin ein weiteres silbergraues Weibchen hervor und verschlang zwei der Fische mit einem Bissen . Das dunklere und ältere Weibchen lachte . " Sei doch nicht so stürmisch , Lecona " , wies sie die zweite zurecht und aß ebenfalls einige der Fische mit wenigen Bissen . " Beim nächsten Mal will ich die Fische in die Enge treiben " , murmelte Lecona und stupste das ältere Weibchen fröhlich an . Dieses seufzte . " Wenn uns das nächste Mal ein so großer Schwarm vor die Nase schwimmt , mein Schatz " , versprach sie , fügte dann aber resigniert hinzu : " jedoch kommen weniger Schwärme in den Norden , seit der schwarze Orca an Stärke gewinnt ..." Das andere Weibchen verzog das Gesicht und sagte dann wütend : " Warum unternimmt Titanus nichts dagegen ? Was für ein König rühmt er sich zu sein , wenn er die Feinde des Reichs ihr Unheil treiben lässt und seine Untertanen hungern lässt ? " Das andere Weibchen blickte Lecona strafend an . " Sprich nicht so von deinem Vater , Lecona ! " , schalt sie , " er tut alles in seiner Kraft stehende um den schwarzen Orca von uns fernzuhalten und für das Ausbleiben der Fischschwärme kann auch er nichts ! " Lecona schnaubte nur und schwamm durch ein Loch im Fels . " Er ist nicht mein Vater ! " knurrte sie mit tiefer Verachtung und Enttäuschung in der Stimme . Ihr gräulicher stromlinienförmiger Körper wurde vom Schatten verschluckt . Das andere Weibchen folgte ihr . " Er muss seinen Pflichten als König nachkommen . Egal wie sehr er mich und dich  liebt , seine Erbschaft und Treue zum Volk zwingt ihn uns aufzugeben und seine ganze Kraft dem Volk zu schenken"  " Wer ist der , den alle nur den schwarzen Orca nennen , überhaupt ? " , fragte Lecona Abwesend und driftete im hellblauen Wasser . " Er ist ein pechschwarzer gewaltiger Orca ohne einen einzigen weißen Fleck . Seine Augen sind rot wie Rubine . Man erzählt sich das er aus einem Dämonen entsprungen sein soll , anderorts sagt man er stamme aus einer Kollision von der Seele eines ehemaligen Verräters und einem Tropfen Blut der gewaltigen Vorfahren der Orca . Auf jeden Fall ist er ein Tyrann , der für Macht über Leichen geht . Mordlust und Gewaltbereitschaft beherrschen sein Tun " , erklärte das Weibchen bitter . " Und was glaubst du , Mutter ? " fragte die Silberne . " Ich glaube , dass der schwarze Orca ein Mörder und Schinder ist " , hauchte Leconas Mutter voller Trauer . Verzweiflung schwang in ihrer melodischen hellen Stimme mit , und sie breiteten Wellen der Furcht in Leconas Herzen aus , wie ein Stein der achtlos in einen Teich geworfen wird . Sie wagte nicht etwas zu erwidern , sondern blickte nach nur vorne .

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