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Klappentext Bearbeiten

Wie lange ist es jetzt schon her, dass er diesen Fall nicht mehr bearbeitet hat? Warum er aufgehört hat, weiß Alexander nicht mehr, jetzt weiß er nur noch, dass er weiter machen muss. Als er 13 Jahre alt war, starben seine Eltern bei einem mysteriösen Autounfall, wobei niemand die nähren Umstände kannte. Nun, 12 Jahre später, rollt Alexander den alten Fall wieder auf, den er bereits als Kind begonnen hatte. War es wirklich ein Unfall?

Info Bearbeiten

Die Geschichte wird von der unangemeldeten Userin Alexa457 geschrieben, allerdings werden die Kapitel vor dem Veröffentlichen manchmal von SecondNight überarbeitet, wesswegen sich der Stil manchmal ähneln könnte.

Kapitel 1 Bearbeiten

Seufzend stieß Alexander die Tür auf und betrat nach einem anstrengenden Arbeitstag die Wohnung. Sein Rücken schmerzte vom vielen Rumsitzen und seine Beine waren nahezu eingeschlafen. Aber er wünschte, es wäre nur das gewesen. >>Alexander!<< empfing ihn eine bekannte, freundliche Stimme. Ein großer, kräftig gebauter Mann mit langen, braunen Haaren, die ihm bis zum Rücken reichten, stand vor ihm und lächelte freundlich. Angesichts des ihm wohlbekannten Mannes zwang sich Alexander zum Lächeln. Doch diese aufgesetzte Fassade reichte nicht aus, um den Mann, nein, seinen Lebensgefährten, zu täuschen. Der Braunhaarige, der fast genauso groß war wie Alexander, hob eine Augenbraue und musterte ihn. >>Was ist los, Alexander?<< fragte er besorgt, aber ohne die Augenbraue zu senken. Alexander schüttelte nur den Kopf, murmelte ein >>Alles gut, Jason...<<, schob den Anderen etwas zur Seite und drängte sich durch den engen Flur zum Wohnzimmer. In diesem kleinen, aber gemütlichem Raum ließ er sich ungelenk auf eine ältere, braune Ledercouch fallen. Er seufzte erneut. Ihm war bewusst, dass er sich nicht einfach die ganze Zeit vor seinem Mitbewohner drücken könnte, aber vielleicht konnte er wenigstens heute seine Ruhe haben. Doch ehe er sich überlegen konnte, wie er das erreichen könnte, setzte sich Jason neben ihn auf die Couch. >>Alexander, was ist los? Ich hoffe, dir ist bewusst, dass du mir alles erzählen kannst.<< sagte sein Lebensgefährte mitfühlend, allerdings immernoch mit einem Stich Misstrauen. Aber Alexander konnte es ihm nicht verübeln. Er war ja derjenige, der ihm nicht verriet, was los war. Seufzend kniff er die blauen Augen zu und fuhr sich mit der Hand durch die schulterlangen, schwarzen Haare. >>Ich weiß, Jason.<< grummelte er. Auch mit geschlossenen Augen konnte Alexander sich vorstellen, wie Jason eine unzufriedene Miene aufsetzte. Er öffnete ein Auge und bestätigte damit seine Theorie. Der Braunhaarige hatte die Mundwinkel nach unten sinken lassen und starrte ihn mit seinen grünen, durchdringenden Augen an. >>Es ist....mein Job macht mir einfach keinen Spaß mehr.<< sagte Alexander bedauernd. Jasons unzufriedener Blick wich erneut einem sanften, mitfühlendem. >>Oh...aber ich dachte, du liebst deinen Beruf mehr als alles andere?<< fragte Jason. >>Als fast alles andere...<< hing er mit einem freundlichen Grinsen hinten ran. Der Schwarzhaarige musste grinsen, jedoch verschwand dieses Grinsen, als er begann, weiterzureden. >>Es stimmt, ich habe meinen Job als Privatdetektiv ziemlich geliebt, aber es ist eifnach nicht mehr dasselbe wie früher. Vor ein oder zwei Jahren hatte ich immer andere Fälle, teilweise so interessante, dass man sie glatt hätte als Roman aufschreiben und verkaufen können.<< Er hielt kurz inne, dann redete er weiter. >>Aber jetzt ist es immer dasselbe. Immer die selben Leute, immer die selben Fälle. Jedes einzelnde Mal ein sinnloser Nachbarschaftsstreit, Versicherungsbetrug und so weiter. Ich bekomme nur noch diese dämlichen Fälle, für die sich die Polizei einfach nicht interessiert.<< Alexander schüttelte den Kopf und formte seine eine Hand zu einer Faust. Jason nickte verständnissvoll. >>Ich verstehe.<< Er kratzte sich kurz am Hinterkopf, eine Geste, die er immer dann vollführte, wenn er angestrengt über etwas nachdachte. Plötzlich begann er zu grinsen und starrte den Schwarzhaarigen erneut an. Verwundert legte dieser den Kopf schief und blickte ihn mit riesigen Augen fragend an. >>Was hältst du davon, wenn du deine alten Fälle nochmal bearbeitest?<< Alexander kniff die Augen erneut zusammen und legte seinen Kopf auf die hintere Lehne der Couch. >>Alte Fälle zu bearbeiten ist doch sinnlos. Die sind alle schon gelöst und haben sich damit erledigt.<< Erneut seufzte er. Jason schüttelte heftig den Kopf. >>Doch nicht die! Ich rede von den Fällen, die du damals nicht lösen konntest! Die in deiner geheimen Akte, die du in der verschlossenen Schublade versteckst!<< Alexander riss die Augen weit auf. >>Jason, du bist wirklich genial!<< Er hauchte sienem Lebensgefährten einen Kuss auf die Wange und sprang begeistert auf. Erst jetzt fiel ihm auf, dass er seine Schuhe und seine Jacke noch an hatte. Doch jetzt hatte er auch nicht mehr vor, sie auszuziehen. Nun wollte er so schnell wie möglich in sein Büro kommen und die Akte zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder hervorholen. Doch gerade als er vor der Tür im Flur ankam, beschlichen ihn erste Zweifel. War er nach so einer langen Zeit voller einfacher, sinnloser Fälle noch in der richtigen Verfassung, um Fälle zu lösen, die er davor nicht hatte lösen können? Oder würde er nur wieder versagen und beschämt die Fälle erneut in einer "geheimen Akte" verschließen? Plötzlich tauchte Jason hinter ihm auf und legte ihm eine Hand auf die Schulter. >>Worauf wartest du, Alexander? War es nicht das, was du dir gewünscht hast?<< fragte er freundlich. Alexander atmete tief ein. >>Doch.<< Entschlossen griff er nach der Türklinke und betrat das kühle Treppenhaus.

Als er unten vor der Tür ankam, wurde er kurzzeitig von der hellen Sonne geblendet. Er kniff seine Augen ein wenig zusammen und machte in paar Schritte nach vorne. Plötzlich spürte er sein Handy in seiner Hosentasche brummen und hörte eine leise Melodie. Alexander griff schnell in seine Hosentasche und holte das alte, schwarze Mobiltelefon hervor. Er erkannte an der Nummer sofort, dass Frau Meyer, eine Stammkundin, ihn wieder anrief. Sie hatte fast alle zwei Wochen einen neuen Fall, bei dem ihre Nachbarn irgendwas etwas verbrochen haben sollen. Insgeheim konnte er sie nicht besonders leiden, denn die ältere Dame war mehr als nervig und pingelig, aber sie war manchmal seine einzige Kundin. Er ging ran und hielt sich das Telefon ans Ohr. >>Guten Tag, ihr Privatdetektiv Alexander Bauer am Telefon. Wie kann ich ihnen helfen?<< leierte er die Standardtbegrüßung in das Telefon. >>Guten Tag Alexander! Ich bin es mal wieder, Angela Meyer, und ich habe wieder einen Fall für dich. Die Bezahlung fällt auch genauso hoch wie letztes Mal aus!<< ratterte eine hohe Frauenstimme in enormer Geschwindigkeit runter. >>Entschuldigen sie, Frau Meyer.<< sagte Alexander, diesmal ohne gelangweilt zu klingen und mit fester, entschlossener Stimme. >>Ich nehme ab heute keine weiteren Fälle an. Ich habe noch eine Menge alter Fälle, die ich bearbeiten muss.<<

Kapitel 2 Bearbeiten

Kaum hatte Alex aufgelegt und war aus der Haustür raus, rannte er zu seinem Büro. So schnell wie heute war er noch nie auf dem weg zur Arbeit. Als er dann fast an seinem Büro war zögerte er erneut, jedoch nicht für lang denn er war schon viel zu entschlossen sich die Fälle anzusehen. Nun war er endlich vor seinem Büro, als er bemerkt das das Licht noch brennt und er sich aber Hundert Prozent sicher ist, das er das Licht aus gemacht hatte. Er geht nun langsam die Treppe hoch und sah das die Tür offen steht was höchst beunruhigend auf ihn wirkte. Als er durch den Türschlitz guckte sah er nur eine Person ins Nebenzimmer huschen. Langsam geht er ins Büro und legt seine Hand auf die kleine Handfeuerwaffe die er wegen eines Vorfalls immer bei sich trägt. Um so näher er dem Nebenzimmer kam umso langsamer wurde er. Als er vor der Tür des Zimmers stand beugte er sich vor und guckte durch das Schlüssel Loch doch es steckte der Schlüssel. Er wollte gerade die Waffe ziehen da merkte er eine Hand auf seiner Schulter, Alex drehte sich rasend schnell um und zog die Waffe. Die Waffe zeigte auf seine Assistentin Lili die ein nervöses Gesicht zeigte, wahrscheinlich wegen der geladenen Waffe die auf sie zeigte. Als merkte das es Lili war, war er sehr erleichtert dennoch fragte er sich wer in das Zimmer hinter ihn gegangen war. Aber er verdrängte diesen Gedanken erst einmal und fragte Lili :"Na, was machst du um diese Uhrzeit noch hier und warum stand die Tür so weit offen?" Sie guckt ihn verwirrt an. Gerade als sie etwas sagen wollte hören die beiden ein poltern im zimmer hinter Alex. Beide sehen zu der Tür hinter Alex. Alex dreht sich um und stößt die Tür auf, mit der Waffe in den Raum gerichtet geht er in das Zimmer. Als er sich umsah merkte er Plötzlich einen stechenden Schmerz durch seine brust schießen. Er drehte sich um und sah Lili wie sie auf ihn zu kommt und ihn mit der Waffe auf den Kopf schlägt. Der letzte Gedanke von Alex, war die Frage, warum sie das gemacht hatte. Als er wieder zu sich kam saß Jason neben ihm auf einem Kranken Bett. Er fragte wie es ihm wohl so geht und was passiert sei doch Alex brachte kein Wort raus, denn während er bewusstlos war hat er sich an einen Fall erinnerd wo Lili involviert war. Es war der Fall wie seine Eltern verstorben waren. Doch Lili war die Hauptverdächtige, wie er das vergessen könnte ist ihm ein Rätsel. Aber eins weiß er sicher dieser Fall wird sein nächster sein und er wird mit dem nicht aufhören bis er ihn gelöst hat!