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Heroes und Villians Bearbeiten

Heroes und Villians ( zu deutsch - Helden und Bösewichte ) ist ein Buch von Bronce . Es geht um die jungen Heldinnen Astray und Animalside , die sich , obwohl sie auf der selben Seite stehen und in echten Leben ohne es zu wissen befreundet sind , auf den Tod nicht ausstehen können . Beide arbeiten im realen Leben bei Militär und ahnen nicht , was ihr General , General Whitestorm in Wirklichkeot plant . Nur zusammen können sie das drohende Unheil besiegen , doch wird es ihnen gelingen ?

Kapitel 1 ( Astrays Sicht ) Bearbeiten

Die Nacht war dunkel und der Sichelförmige Mond ergoss sein bleiches Licht über die grellen Lichter einer Großstadt irgendwo im Norden Amerikas . Das verbleichte Ortsschild am Rande der Umgehungsstraße flackerte im Licht eines wilden Feuers das mit seinen hungrigen Zähnen an einem baufälligen Wolkenkratzer nagte . Sirenen heulten hoch und grell über die Stadt und mischten sich mit panischen Schreien und  weinen . Ich stand auf dem Dach des Nachbarhauses , neben meinen Füßen saßen zwei schwarze Schäferhunde . Mein Name war Astray und ich war eine der Heldinnen , die diese Stadt beschützten . Meine beiden Rüden leisteten mir dabei Treue Hilfe . Der erste trug den Namen Devil während der andere Zebereus wie der Hund des Hades aus der griechischen Mhytologie hieß . Mein schwarzes ungebändigtes Haar wurde vom lauen Wind erfasst und die Hitze des Feuers schlug mir entgegen . Kleine Glutbröckchen versenkten meine Kleidung , die aus einem braunen Ledertop und einer engen schwarzen Hose bestand . Ein Schädel thronte auf meiner Schulter , er war das Zeichen meiner Vergangenheit . Meine goldenen Katzenähnlichen Augen waren starr auf das wilde Feuer vor mir gerichtet , auf die schreienden Leute und überforderten Feuerwehrmänner . Um mein Schlüsselbein und die Schultern waren einige fremde Zeichen tätowiert , längst verblasst und überzogen mit Narben früherer Kämpfe . Ein bitteres Lächeln umspielte meine breiten dunkelroten beinahe schwarzen Lippen und ich wusste das ich nun auf das Dach des brennenden Wolkenkratzers springen würde um die hilflosen Bürger zu retten . Wie fast jede Nacht . Beinahe selbstverständlich packte ich die Lederpeitsche die an meinem von Knochen gezierten Gürtel hing und mit einem leisen Knall stieß ich sie hinüber . Dann sprang ich hinterher , mein Haar wehte im Wind , als ich dem Boden näher kam . Ich sah wie Devil und Zebereus leise jaulten und mir aus ihren treuen Hundeaugen hinterher blickten , doch ich kümmerte mich nicht weiter darum . Dann landete ich am Rand des bedrohlich schwankenden Gebäudes und die Hitze und flackernde Luft des Feuers warf mich beinahe um . Ich rief den Wind , ein leiser Befehl meiner seits und er frischte auf . Bahnte einen Weg durch die Flammenwand . Rasch Schritt ich hindurch . Das laute wispern des gefräßigen Feuers um mich herum war mir nicht besonders geheuer , denn während Erde und Wind sich meiner Stimme beugten , ließ sich das wilde Feuer nicht von mir zähmen . Ich schickte den Wind vor mich , ließ ihn in jeden Winkel des lichterloh brennenden Wolkenkratzers kriechen und die Schreie zu mir zurück tragen . Zuerst trug er mir nur die wispernde Stimme des Feuers zu , doch die nächste Böe wurde von dem Schrei eines Mädchens begleitet . Ich packte den braunen Ledergriff der Peitsche , die von den Naturgewalten des Windes und der Erde begleitet wurde und sprang vom Rand des Wolkenkratzes . Ließ mich einfach fallen und genoss die entsetzten Aufschreie unter mir . Dann schlug ich die Peitsche zur Seite und wurde unsanft in das Gebäudeinnere gezogen . Mit einer Rolle federte ich den Sturz ab und blickte in hungrige flackernde Flammen . Hinter dieser gelbroten wispernden Wand hockte ein weinendes Mädchen . Sie hielt einen Teddybären an sich gepresst und schrie nach ihrer Mutter . Auf meinen Befehl hin trieb der Wind das Feuer zur Seite und ich blickte dem kleinen Mädchen in ihre kleinen grünen , vor Angst weit aufgerissenen , Augen . Sie mochte etwa sieben oder acht Jahre alt sein , mit zwei Strohblonden Zöpfen und Sommersprossen in dem bleichen Gesicht . " Es wird alles gut " , sagte ich beschwörend und hob sie vorsichtig in den Arm . Stumm blickte sie zu mir auf , Tränen tropften auf mein Top . " Mach die Augen zu " , befahl ich und sprang aus dem Fenster . Der Boden raste mir entgegen , die Leute stolperten verängstigt zur Seite . Schreiend befahl ich der Erde mir zur weichen und dem Wind mich aufzufangen und landete ruckartig aber wohlbehalten am Boden . Das Mädchen taumelte benommen aus meinem Griff und ihre Mutter schloss sie weinend in die Arme . Ich Strich mir das wilde Haar aus dem Gesicht und bahnte mir einen Weg durch die Menschenmasse , die wie erstarrt dastand . Am Rand des Platzes erblickte ich Animalside auf einem rötlichen großen Pferd . Animalside war eine der anderen Helden , und ich konnte sie nicht besonders gut leiden . Sie hielt sich für etwas besseres , weil sie sich in Tiere verwandeln konnte und mit Ihnen sprechen konnte . Ich konnte mir das Vertrauen der Tiere auch ohne Hilfe erarbeiten und verließ mich im Kampf nicht nur auf meine Kräfte ! Animalside hingegen war schwach und betrachtete mich trotzdem von ihrem hohen Ross aus . " Na ? ", meinte ich gehässig , " wie es aussieht bist du mal wieder zu spät " Animalside schenkte mir einen wütenden Blick und schlug ihren waldgrünen Umhang beiseite . Also bitte ? Wer trägt denn einen Umhang ? Der hinderte einen höchstens beim Kämpfen und verschwendete Bewegungsfreiheit . Nur weil Klischeehelden wie Superman einen trugen eiferte Animalside ihnen nach ! Ich erwiderte ihren gehässigen Blick und Pfiff nach Devil und Zebereus , die fröhlich aus dem Schatten auf mich zusprangen . Ihre Knochenhalsbänder glänzten im Licht der ersten Sonnenstrahlen . Ich schwang die Peitsche und verschwand zufrieden in der letzten Dunkelheit der Nacht .