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Im Galopp durchs Leben Bearbeiten

Im Galopp durchs Leben Ist eine Kurzgeschichte von Bronce und ihrer Schwester , die zwar nicht angemeldet ist , sich aber das Autoren Pseudonym Takki-Buh ausgesucht hat .

Es geht um mich , ich werde in dieser Story Lucy* genannt , falls der Name fallen sollte , und um meine kleine Schwester Emma* die ich endlich mal zum schreiben überreden konnte :) Hier wird unser eigenes Leben beschrieben , bzw. das unserer Tiere ^^

Da dies Emma's erste Geschichte ist , würden wir uns über konstruktives Feedback freuen ^^

LG Bronce

*Name geändert

Tiere zur Übersicht Bearbeiten

Holly Bearbeiten

Oldenbruger Stute , Braun mit Blesse . Ehemaliges Pferd unserer Mutter

Nero Bearbeiten

Goldenretriver , verstorben

Takko Bearbeiten

Tinkerwallach , schwarz weiß , Pferd von Bronces Schwester , Emma o. Takki-Buh

Rush Bearbeiten

Westfalenwallach , Braun ohne Abzeichen , Bronces Pferd

Wolke Bearbeiten

Pudel , Bordercolly und Cockerspaniel Mix , Hündin , schwarz weiß , Bronces und Takki-Buhs Hund

Kapitel 1 / Holly Bearbeiten

Aus der Sicht von Lucy/Bronce Bearbeiten

Ich lag an diesem Tag wohl in meinem Zimmer und las ein Buch . Ich kann nicht mehr sagen ob mir das Rascheln seiner Blätter und seine bedruckten Seiten gefielen , oder ob ich vor Aufregung nur vorgab zu lesen um nicht umher gescheucht zu werden . Mein Zimmer war bunt gestrichen und sehr einladend , Bücheregale spickten die Wände und einige bunte Poster füllten die Leere . Eigentlich mochte ich mein Zimmer , denn es war warm dort und ich hatte meine Ruhe . Dort könnte ich mich der bunten Welt der Bücher hingeben oder selbst eine Geschichte schreiben . Doch ich wusste genau , dass draußen meine Mutter versuchte eines unser Pferde zu verkaufen . Wir hatten zwei dieser wundervollen Tiere hinter unserem Haus stehen , in einem kleinen hölzernen Stall mit vier Boxen . Zwei dieser Boxen nutzten wir als Sattel und Heukammer , die anderen dienten unseren Pferden als Schlafplatz und Unterstellplatz um Schutz vor Regen zu suchen . Der Stall war zwar nicht mehr der jüngste , aber er gehörte zu mir wie unser Haus . Schon vor meiner Geburt hatte er da gestanden , hinter unserem Haus , wo man ihn und seine Bewohner aus dem Fenster beobachten konnte . Oft , wenn ich nichts zu tun hatte , schaute ich durch mein Fenster und beobachtete unsere Pferde . Eines war eine braune Oldenburger Stute mit dem Namen Bijou , obwohl alle sie nur Holly nannten . Meine Mutter hatte sie so genannt , da der Mann , der uns Bijou verkauft hatte , sie uns als Daisy vorgestellt hatte und dieser Name gefiel meiner Mutter nicht . So taufte sie ihr neues Pferd in Holly Day , was zu deutsch Urlaub heißt . Wir Kinder hatten da kein Mitspracherecht , denn wir waren erst sechs . Mit wir meine ich meine Schwester und mich , meine Schwester , die immer fröhlich ist und lacht wie eine Sonne . Die einem jeden Fehler verzeiht und bei der ich einfach ich sein kann . Erst viel später bemerkte meine Mutter das Holly in den Papieren als Bijou gekennzeichnet war . Bijou bedeutet soviel wie Schmuck . Ein schöner Name sollte man meinen , und er passte sehr gut zu der zierlichen Stute , die ihn trug . Doch meine Mutter entschied das es zu spät wäre sie ein weiteres Mal umzunennen und so blieb ihr Name Holly . Dieses Pferd war es , das wir verkaufen wollten . Doch Holly war kein besonders einfaches Pferd . Sie war oft nervös und in einer geschlossenen Box bekam sie Panik . Das war zwar für uns kein Problem , da wir Offenstallhaltung betrieben , doch für die meisten Interessenten kam sie deshalb nicht in Frage . Auch beim reiten war Holly nicht für Anfänger geeignet . Das skeptische Tier bewegte sich bei ihr unbekannten Menschen meist kein Stück , und das hieß bei allen außer meiner Mutter . Auch bei mir und meiner Schwester blieb sie einfach an Ort und Stelle stehen , obwohl sie uns seit mehr als 6 Jahren kannte . Ja , mit einfach konnte man Holly wirklich nicht beschreiben . Auch einen Hänger weigerte sie sich zu betreten , obwohl das wohl auf unser Konto ging . Einmal hatten wir den Fehler gemacht und sie Angebunden , worauf hin sie Panik bekam und sich verletzte . Danach hatte sie sich strikt geweigert auch nur einen Fuß in diese Transporter zu setzen . Dafür war die braune Stute mit der Blesse sehr sozialverträglich , was sie bewies als wir vor einigen Jahren unser Shetlandpony Sam verkauften . Wir waren einfach zu groß für ihn geworden und hatten nach mehreren frechen Aktionen seinerseits die Lust am reiten endgültig verloren , und so verschenkten wir ihn an eine nette Familie mit kleinen Kindern . Jedenfalls reiste Holly danach durch einige Privatställe , da meine Mutter beschloss den Stall hinterm Haus aufzugeben und kein weiteres Pferd zu kaufen . Auch hoffe sie der komplizierten Stute mit Reitunterricht und in einer richtigen Halle näher zu kommen . Wir hatten nämlich keinen Reitplatz und nutzten einfach einen Teil der Koppel als solchen . Etwa ein Jahr blieb sie in einem solchen Stall , doch einen wirklichen Unterschied machte das nicht . Als der Betreiber des Stalls die Pferdehaltung aufgab wanderte Holly mit ein paar anderen Pferden in einen Stall ganz in unserer Nähe , wir könnten ihn zu Fuß erreichen . Doch die Koppel hinter unserem Haus verwilderte immer mehr und wir könnten keinen Nutzen mit ihr anfangen , und so beschlossen meine Mutter und mein Vater , der zwar nicht so Pferdebegeistert war , aber auch nicht wirklich was gegen die sanften Tiere hatte , Holly zurück zu uns zu holen . Doch da die Stute schon Panik bekam , wenn sie als letzter von der Weide geholt wurde musste ein Beisteller her . Einige Monate schauten wir uns die verschiedensten Pferde an , und obwohl mir und auch meiner Schwester einige davon gefielen , hatte meine Mutter an jedem etwas auszusetzen . Sie sagte immer , dass wir uns es gut überlegen müssten , bevor wir für soviel Geld ein Pferd kaufen , womit sie wohl auch Recht hatte .

Kapitel 2 Bearbeiten

Aus Emma's/Takki-Buhs bzw. Bronces Schwesters Sicht Bearbeiten

Endlich war es so weit Herbstferien !

Doch für mich war das nicht das tollste , denn sofort am 2. Tag der 2 Wochen andauernden Ferien passierte es, wir waren mit einem meiner 3 Cousins und meiner Tante in den Urlaub gefahren . Nachdem wir angekommen waren überredeten uns meine Tante und meine Mutter eine Fahrradtour zu unternehmen . Wir waren schon eine Weile mitten durch den Wald gefahren waren ,  da kam ich plötzlich von der Straße ab und da war  es passiert : ich war hingefallen und mein Knie war komplett aufgeschürft ,  aber das war nicht das schlimmste ! Meine Hand schmerzte  scheußlich und ich konnte sie nicht mehr bewegen . Da kein Krankenwagen kommen konnte beschlossen meine Mutter kurzerhand die Strecke zurück zum Campingplatz mit dem Fahrrad zurück zu legen und mich mit dem Auto ins nächste Krankenhaus zu bringen . Als ich nach der 45 Minuten langen Höllenfahrt im Krankenhaus ankamen , sagten sie mir der Arm wäre gebrochen und sie würden es sofort morgen operieren wollen , das taten wir auch .

Und danach bekam ich dann einen Gips und das hieß 6 Wochen bis ich wieder reiten

Dürfte ! Na toll !!!!

2 Wochen danach fuhren wir uns ein Pferd , was meine Mutter im Internet gefunden hatte ,  angucken ,  denn in der Beschreibung war er als 10 jähriger Trinker Wallach beschrieben .

Dies war perfekt , da ich mir schon immer ein solchen Kaltblut Tinker gewünscht hatte .

Er war einfach wunderschön !  Ungefähr  1 , 65 m groß ,  schwarz weis gefleckt und mit den tollsten und liebenswertesten Augen die man sich nur vorstellen kann !

Meine Mutter und meine Schwester durften ihn probe reiten , nur ich nicht , da ich noch immer den Gips tragen musste. Doch schon nach unserem 2 Besuch stand fest , er war das perfekte Pferd für mich und meine Schwester ! Wir durften ihn noch 3 Monate auf dem Hof stehen lassen , da wir unsere Weide noch neu einsähen mussten .

Endlich war es soweit und der Gips war ab , aber da ich den Arm nicht voll belasten durfte beschloss ich mich erst einmal an der Longe auf das starke Tier zu setzen . Doch er spürte die Angst die ich hatte , ich hatte Angst das ich mir  wieder  den Arm brechen könne , denn ich hatte in meinem Leben noch nie solche Schmerzen gehabt , als ich mir den Arm brach . So ging das Tier durch und ich hatte so meine Probleme mich auf dem Wallach zu halten . Zu diesem Zeitpunkt waren wir uns nicht mehr sicher ob Takko wirklich zu uns passt , und auch ich hatte meine Zweifel . Doch schon beim 2mal ritt ich ihn einfach ohne Longe und ich konnte ihn einfach traben und galoppieren . Jede Woche kamen wir zu ihm und besuchten das tolle Tier und schon nach den 3 Monaten , die wie im Flug vergangen waren , kam er zu uns und an  jenem Morgen war das ,  was ich und meine Schwester als erstes Taten , aus dem Fenster sehen und den beiden tollsten die ich bis dahin kannte mit eigenen Augen sehen . Takko und Holly.

Kapitel 3 Bearbeiten

Aus der Sicht von Lucy/Bronce Bearbeiten

Vielleicht hätte ich traurig sein sollen , doch ich verspürte kein Gefühl als ich unserer Mischlingshündin Wolke über den Kopf streichelte .

Früherer hatten wir einen anderen Hund gehabt , einen alten Goldenretriver mit dem Namen Nero . Als dieser immer älter wurde riet uns der Tierarzt einen weiteren , jüngeren Hund dazuzuhalten . Dieser könne sicherlich einiges von unserem braven liebenswerten Nero lernen . Nun liebenswert würde ihn sicherlich beschreiben , aber es würde ihm nicht gerecht werden . Denn wie auch unser Haus war Nero bereits vor meiner und auch der Geburt meiner kleinen Schwester dar . Er gehörte einfach zu meiner Familie dazu . An seinem Schweif hatte ich laufen gelernt und mich an seiner Schulter ausgeweint . Er war die gute Seele gewesen , der Hund von dem man sicher war das er nie Schnappen würde , gleich was man mit ihm anstellte . Das war einiges gewesen , vom Prinzessinnenkostüm bis zur Schlittenhundfahrt . In jedem Urlaub war Nero dabei gewesen . Noch heute erinnere ich mich an sein goldenes Fell und seine arglosen haselbraunen Augen in denen nichts als Vertrauen stand . Manche würden ihn vielleicht als dumm beschreiben , aber er war einfach lieb . Vermutete an niemandem etwas Böses . Als Wachhund hätten wir ihn sicher nicht gebrauchen können . Nero hätte sich hingesetzt und dem Einbrecher die Hand geleckt . Meine Eltern hatten ihn kurz nach dem Einzug in ihr eigenes Heim aus dem Tierheim geholt , damals war er noch ein Welpe gewesen . Aber auch er wurde nicht jünger , sodass wir eine junge Hündin von einem Hobbyzüchter kauften , damit sie sich etwas von seinem Charakter abschaue . Meine Mutter hatte einen Narren an der Rasse Goldendudel gefunden , einem Mix aus Pudel und Goldenretriver , doch der Hobbyzüchter hatte nur noch ein kränkliches Weibchen und ein dominantes Männchen . Obwohl meinen Eltern das Männchen sehr gefiel , fanden sie es nicht fair Nero in seinen letzten Tagen noch einen Rivalen dazuzuholen . So mussten sie mit einem anderen Wurf vorlieb nehmen , den der Hobby Züchter hatte . Das könnte aber auch an dem flehen und betteln meiner Schwester und mir liegen . Der andere Wurf war nämlich ein Mix aus Pudel , Bordercolly und Cockerspaniel und einfach nur zum knuddeln . Sechs Welpen gab es , drei Männchen und drei Weibchen . Schwarz und mit weißen Flecken . Gelocktes Fell , lange Ohren , ein Stück größer als eine Katze mit Schockobraunen Augen , wer hätte da Wiederstehen können ? Meine Eltern entschieden sich für das schüchternste und dickste Weibchen . Da die Welpen zu dem Zeitpunkt noch sehr jung waren teilten meine Eltern mir und meiner Schwester mit , dass unser neues Familienmitglied erst in einigen Tagen zu uns finden würde . Am Abend überlegten wir gemeinsam über einen Namen für die kleine Hündin . Etwas außergewöhnliches sollte es sein , nicht Hasso , Bello oder Santa . Okay ich muss zugeben , dass sind alles Namen für einen Rüden , aber ihr wisst was ich meine . Nach einigen Suchen im Internet und Diskussionen entschieden wir uns für einen Vorschlag meines Vaters . Er beschrieb das lockige schwarz weiße Fell der Kleinen . Wolke , war der Name den wir uns aussuchten . Ich war damals noch in der Grundschule und besuchte dort sie vierte Klasse . Am nächsten Tag dort nervte ich meine Freundinnen mit dem Welpen den wir ausgesucht hatten und zeichnete im Unterricht Bilder von der kleinen Hündin . Als ich gemeinsam mit meiner kleinen Schwester nach dem Unterricht nach Hause fuhr saßen meine Eltern gemeinsam an der Heizung . Wie gut ich mich an diesen Tag noch erinnere ! Ich sehe die beiden noch vor mir ... Und zwischen ihnen lag ein schwarzes Fellknäul mit weißer Brust , Pfoten , Schnauze und Bauch . Meine Eltern , die sich einen Spaß mit uns erlaubt hatten , als sie uns erzählten , dass Wolke noch einige Monate bei ihrer Mutter bleiben musste , stellten uns mit einem Lächeln unser neues Familienmitglied vor . Am Abend lag Wolke schon eng an unseren Goldenretriver gekuschelt , die beiden verstanden sich vom ersten Augenblick an . Auch dieses Bild schwebt mir noch genau  im Gedächtnis . Zwei Jahre später ist Nero dann verstorben . Es stimmte mich zwar traurig , doch wir hatten es bereits seit dem Zeitpunkt  erwartet , als wir Wolke kauften . Jedenfalls ist aus dem korpulentesten und zurückhaltendsten Welpen eine Hündin geworden , die jeden Blödsinn anstellt , nicht besonders gut hört und den Pferden Brot und Möhren aus dem Maul klaut . Trotzdem ist sie mir echt sind Herz gewachsen und ein Leben ohne sie wäre undenkbar

. An diesem Tag auf jeden Fall sah ich durchs Fenster bereits einen Hänger über die Straße fahren , und wusste das ich Holly heute zum letzten Mal gesehen hätte . Zumindest zum letzten Mal auf unserem Hof , denn der Hänger gehörte ihrer neuen Besitzern . An diesem Tag würde sie in ein neues Leben gehen , doch besonders traurig war ich darüber nicht ....

Kapitel 4 Bearbeiten

Aus Emma's/Takki-Buhs oder Bronces Schwesters Sicht Bearbeiten

Ich saß in meinem Zimmer und mir war schon die eine oder andere Träne über meine Wange gekullert . Jetzt war sie weg , die Temperamentvolle aber doch liebenswerte Oldenburg Stute . Zu diesem Zeitpunkt war er schon etwa 1 Jahr bei uns , mein Liebling :  TAKKO . Er war mir so ans Herz gewachsen , wir waren wie Tim und Struppi , ein super Team und ich war  jeden Tag an seiner Seite und streichelte ihm behutsam über seine weiches Fell. Vielleicht war ich deshalb auch so traurig als er so einsam auf der Weide stand ... Er Galoppierte über die Weide , streckte den Kopf zum Himmel und rief nach  seine Freundin , doch kam nicht zurück . Ich hatte in noch nie so traurig gesehen !

Es zerbrach mir das Herz , also beschloss ich zu ihm zu gehen und ihn zu tösten . Das Leckerli was ich im gab nahm er ganz sanft mit seinen weichen Lippen aus meiner Hand und ich flüsterte im zu er würde schon morgen wieder Gesellschaft bekommen .Plötzlich hörte ich die Stimme meiner Mutter die mich aufforderte wieder ins Haus zu kommen . Ich kraulte ihn ein letztes Mal zwischen den Ohren , legte ihm ein bisschen Heu raus und machte mich auf den Rückweg ...

Kapitel 5 Bearbeiten

Aus Lucys/Bronces Sicht Bearbeiten

Von draußen hörte ich Takko panisch wiehern und wusste das Emma bei ihm sein musste , da er plötzlich verstummte . Ja , ein ganzes Jahr hatten wir Takko bereits . Er war Emma's und mein Pferd gewesen , während die für uns unreitbare Holly meiner Mutter gehörte . Nun sollte Takko nur noch meiner Schwester gehören , dafür würde ich ein neues Pferd bekommen . Ich erinnerte mich an den Tag als meine Mutter sich dieses zum ersten Mal angeschaut hatte . Eigentlich hatten wir nie mit dem Gedanken gespielt Holly zu verkaufen , aber da sie öfter Probleme machte war sie bei mir und meinem Vater in Ungnade gefallen und auf die Empfehlung meiner Reitlehrerin hin schauten wir uns das Pferd ihrer Freundin an . Da dieser dem Niveau ihrer Freundin nicht mehr gerecht wäre wollte diese ihn in neue Hände geben . Ich kann mich noch an diesen Tag erinnern . Soweit ich weis war es regnerisch draußen und ich saß drinnen am Computer . Ich hörte wie meine Mutter mir zurief , sie würde sich nun dieses Pferd angucken . Ich hatte gewusst das sie dies heute tun würde , und trotzdem war ich aufgeregt . Wenn ihr dieses Pferd nicht zu 100% gefallen würde , wusste ich , so würde Holly bei uns bleiben und sich nichts ändern . Doch genau das wollte ich nicht ! Holly reiztet mich oft bis zu Weißglut und ich  musste mich oft zusammenreißen , damit mir meine Hand nicht ausrutschte . Natürlich , ich weis das bringt nichts , aber wenn ich Takko reiten wollte und Holly sich von mir weder mit gutem Zureden noch Futter einfangen ließ , hätte ich sie glatt zum Schlachter geben können . Nicht das ich das wirklich übers Herz gebracht hätte , doch solche Gedanken schossen mir dann durch den Kopf . Jedenfalls war ich die ganze Zeit angespannt und als meine Mutter zurückkam nervte ich sie mit Fragen . Sie war nicht besonders von dem Wallach überzeugt . Sie meinte er wäre mit seinen 1,70 wohl etwas zu groß für uns und mit seinen 12 Jahren auch nicht mehr der Jüngste . Auch könnten wir ihn ohne Ausbinder nicht reiten und er wäre komplett Braun ohne jegliches Abzeichen . Doch weil ich so an dem Wunsch von einem eigenen Pferd festhielt und wahrscheinlich auch weil meine Mutter ihn nicht besonders mochte verliebte ich mich von Anfang an in dieses Pferd . Als wir uns ihn dann gemeinsam anschauten und ich ihn am Anbindering entdeckte stockte mein Herz . Er war einfach wunderschön ! Kupfer bis Haselbraun mit kurzer Mähne und schwarzen Beinen . Sein Kopf war kein Rammskopf , ein relativ normaler Warmblutkopf mit großem braunen und unglaublich Trauen Augen . Er hatte nur wenig Schopf , dafür wurde aber sein wunderschöner Kopf noch mehr betont . Ach , er hat mich einfach verzaubert , denn auch mit seinen 12 Jahren hatte er noch das Aussehen eines zweijährigen . Danach geschah alles wie im Traum . Wir durften ihn putzen und sein weiches warmes Fell streicheln . Meine Schwester durfte ihn Auftrensen , wobei er ihr lieb den Kopf neigte . Meine Mutter sattelte ihn und dann führte ich ihn in die Reithalle . Er folgte mir wie ein treuer Hund . Als erstes dürfte ich ihn reiten , schließlich sollte er später mir gehören . Er war einfach traumhaft . Er achtete auf jede kleinste Hilfe und folgte meinen Anweisungen . Sein Galopp war einfach wundervolle . Weiche gleichmäßige Sprünge . Nachdem auch meine Mutter und meine Schwester ihn probegeritten hatten kratzte ich ihm die Hufe aus , was er lieb über sich ergehen ließ , und stopfte ihn dann mit Leckerlis voll . Jedes Einzelne nahm er sanft mit seinen weichen Lippen aus meiner Hand . Vom ersten Moment an hatte ich beschlossen , dass ich dieses Pferd haben wollte und kein anderes . Sein Name war Rush ...

Und heute würde dieser zu uns kommen , wir würden den Vertrag unterschreiben und er würde mir gehören ...

Epilog Bearbeiten

Sanft streichelte ich seinen muskulösen Hals und er schnaubte leise . " Feiner Junge " , flüsterte ich in sein großes Ohr und er schüttelte den Kopf . Seine Mähne flatterte um seinen Hals und ich brachte mich lachend in Sicherheit . Sanft sah er mich aus seinen Haselbraunen tiefen Augen an und ich erinnerte mich mit einem Lächeln auf den Lippen an den Tag , an dem alles begonnen hatte ...

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