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Diese Geschichten entsprechen der Wahrheit.

Hallöchen/Guten Tag/Schönen Morgen meine Freunde/Lieben. Ich habe schon mit meinem jungen Alter im Leben einige Erfahrungen gemacht aus denen sich meine wahren Geschichten bilden, die ich gerne Jugendlichen, aber auch Kindern, so wie auch Erwachsenen erzähle, die an einer/meiner Geschichte interessiert sind. Falls du etwas von mir hören möchtest, dann legen wir doch los....

Meine Wahl - richtig oder falsch?

Es war eine Zeit in der ich in der Schule gemobbt wurde, ich mit vielen Problemen zu kämpfen hatte, ich noch nicht die ganze Wahrheit was das Mobbing angeht herausgefunden hatte und ich schweres Leid überstehen musste. Ich hatte damals eine sehr schwere Zeit, die mir viel ausmachte und nicht zum Aushalten war. Durch meine Mitschüler geschah es, in einer Woche begann alles rechtzeitig, viele Schwierigkeiten auf einmal, drei Tage hintereinander. So viel und gleichzeitig auch so schnell, so dass ich mich dazu entschloss am nächsten Tag, am vierten Wochentag von diesem Ort zu entschwinden. Von der Schule, von meinem Zuhause, von diesen Kreaturen, die mir nichts weiteres als Leid brachten. Da staunst du, was? Ich weiß, es hört sich verrückt an, aber weißt du wie schwer es für mich war unter diesen Menschen zu leben? Ich wollte weg von ihnen, weg von diesen Herausforderungen und weg von diesen Personen, denn dann müsste ich keine Schmerzen mehr an mir tragen. Am Anfang fiel mir diese Entscheidung leicht und meine Klassenkameraden erfuhren davon. Am nächsten Tag, an dem ich bereit war, nach der vierten Unterrichtsstunde meine Reise aufzunehmen, wurde mir bewusst, dass ich hiermit ein Risiko eingehe. Meine Mitschüler versuchten mich davon abzubringen weg zu gehen, waren in Sorge um mich und mussten einsehen, dass die Situation wirklich ernst war. In der Früh, als unser Unterricht begann, hatten wir eine Gruppenarbeit und zwei Mädchen riefen mich für ihre Gruppe herbei. Von da an wurde ich von Zweifeln geplagt. Mir wurde schmerzlich klar, dass ich wirklich von einigen gemocht werde und sie vermissen würde. Aber ich gab noch nicht auf, wusste jetzt jedoch nicht, ob ich gehen sollte oder nicht. Es fiel mir noch schwerer als ich an meine Familie dachte, daran wie sie darauf reagieren würden, wenn sie herausfanden, dass ich verschwunden bin. Auch als ich daran dachte was passieren würde wenn ich wieder zurückkehren würde. Ebenso fragte ich mich wie ich mich da draußen zurechtfinden würde. Ich würde eine Streunerin sein, ein richtiges Straßenmädchen und trotzdem musste ich wieder an meine Schule denken, an die Menschen, die mich seelisch fertig machen. Sobald ich von ihnen weit entfernt wäre, gäbe es keine neuen Probleme und mich könnte auch niemand mehr verletzen. Andererseits war es für mich schwer die Leute zu verlassen, die mich mögen und mir auch etwas bedeuten. Aber plötzlich war ich doch fest dazu entschlossen meinen Weg zu gehen, doch es gelang mir nicht, weil ich verraten wurde. Ich war vorerst ein wenig wütend, sah aber ein, dass es irgendwie auch gut so war und wieder rum bereute ich es auch erwischt geworden zu sein. Denn wie zu meinem Erwarten hatte mir das weitere Probleme gebracht. Meine Klassenkameraden hatte dies nicht aufgehalten mich weiterhin fertig zu machen und genau deshalb frage ich mich was doch zu meinem Besten war.

Ich frage mich bis heute noch, ob es richtig oder falsch war, geblieben zu sein. Die meisten würden meinen es sei richtig gewesen, aber ich kann diese Wahl nur auf zwei Worten sehen - falsch und richtig. Einerseits war es richtig, da ich somit kein Risiko eingegangen bin, keine mir wichtigen Menschen verlassen habe, mich nicht in Gefahr gebracht habe, indem ich ein schweres Leben aufnehme und andererseits war es falsch, dadurch, dass ich weitere Probleme, weitere Schmerzen, weiteres Leid und weitere seelische Verletzungen abbekommen habe. Ich setze mir noch immer die Frage, ob es richtig oder doch falsch war, aber ich kann von falsch und richtig keine einzelne Antwort darauf geben und das werde ich wohl auch nie, denn ich werde nicht mehr versuchen weg zu laufen, selbst wenn es viel besser wäre, anstatt weitere geistige Schmerzen zu erleiden. Ich konnte nicht anders, ich musste diesen Weg wählen, der voller Schmerz und schwierigen Aufträgen ist. Meine Wahl war ebenso eine Herausforderung, denn sie ist schwer zu beantworten. Ich bin heute noch hin- und hergerissen, ohne zu wissen ob es meine richtige oder falsche Wahl war.

Ich hoffe, dass keiner von euch solch einen Pfad überschreiten muss, der voller Lösungen ist und selbst wenn es dazu kommen sollte, vertraut und hört auf eure Herzen, um die richtige Wahl zu treffen. Auf euch werden eines Tages auch Herausforderungen warten. Aber habt keine Angst, denn wie schwer sie auch sein werden, ihr werdet und könnt sie irgendwann meistern.

Das wars dann auch schon. Dies war meine Geschichte einer Entscheidung, die für mich heute noch ein Rätsel ist. Ihr solltet jetzt gehen und vergesst nicht, folgt immer dem richtigen Pfad. Erkennt an was für euch richtig ist und schon werdet ihr glücklicher sein als ich es jemals sein konnte.

Von Freund zu Feind

Vor etwas längerer Zeit geschah es, dass ich das erste Mal in meinem Leben eine Situation bekämpfte, die in mir noch keine unangenehme Gefühle ausbreitete. Dies lag daran, dass ich damals noch ein Kind war und es einer meiner ersten problematischen Erlebnisse war. Heute ist das aber anders, denn ich bin jetzt älter und ich bereue viele Dinge, die in der Vergangenheit vorgefallen sind. Mein Leben war unruhig, aber auch in Ordnung als ich in die Grundschule ging. Die Schule war nicht schlecht und ich hatte genug Freunde. In der dritten Klasse hatte ich erstmal eine beste Freundin. Sie war meine erste und momentan letzte beste Freundin. Wir waren fest miteinander verbunden, ich habe nach ihr nicht mehr solch eine Freundin gehabt, die sehr viel mit mir abhing und mich nur für sich selber haben wollte. Du fragst vermutlich weshalb und wieso ich meine, dass sie meine erste und hiermit auch meine momentan letzte beste Freundin ist? Nun, weißt du meine Freude mit ihr hielt nicht lange an. Selbst wenn wir beste Freunde waren, uns gegenseitig jederzeit halfen, stark miteinander verbunden waren und uns nur für uns beide haben wollten, dennoch entsteht irgendwann mal zwischen ihnen ein Riss. Weißt du was sie mir angetan und verheimlicht hatte? Weißt du was für ein Verbrechen sie begangen hatte, so dass unsere Freundschaft zerbrach? Sie beneidete mich um meine Sachen, vor allem um Schulsachen, denn ihre eigenen waren alt, bemalt und ein wenig zerbrochen. Also, was tat sie? Sie stahl mir eines meiner Schreibzeuge und das am Ende unseres Unterrichts, in welcher ich keine Zeit mehr hatte nach meinem verlorenen Zeug zu suchen. Du fragst dich bestimmt wie ich darauf gekommen bin, dass sie mir mein Ding gestohlen hatte? Das war richtig einfach. Am nächsten Schultag kam meine Freundin auf mich zu und meinte ihre Mutter habe ihr eine neue Füllfeder gekauft. Sie zeigte sie mir und ich traute meinen Augen nicht. Das war meine Füllfeder, mein von ihr gestohlenes Schreibzeug! Ich blieb ruhig und verhielt mich sehr abwesend. Ich hatte nicht die geringste Ahnung was ich jetzt tun sollte. Aber, da ich damals ein sehr vergeblicher und freundlicher Mensch war, sprach ich sie darauf an, vergab ihr und schenkte sie ihr. Womit ich einen großen Fehler begangen hatte. Denn meine Gutherzigkeit wurde von ihr stattdessen bestraft.

Als wir unser viertes Schuljahr begannen, tat ich etwas, das mit dem was meine beste Freundin getan hatte zu vergleichen war, aber es war schlimmer als gedacht. Eines Tages als ich in unserem Klassenzimmer alleine war, entdeckte ich ein Buch meiner Freundin, das ich mir vorhin ansehen durfte und es hatte mir gefallen. Ich wusste, dass meine Eltern es mir nicht kaufen würden, da es viel Geld kostete und ohne zu zögern, packte ich es in meine Tasche. Mein größter Fehler war, dass ich nicht darüber nachgedacht hatte, wie gefährlich das enden würde, zu mal es auch viel kostete. Ich war voller Freude als ich zuhause ankam und es mir durchschaute, aber ich hatte nicht darüber nachgedacht, was morgen mich erwarten würde. An dem Tag kam ich mit bester Laune in die Schule, die sich jedoch sofort in Unruhe und Angst verwandelte, als ich bemerkte, dass meine Freundin darauf aufmerksam geworden ist und die ganze Klasse begann danach zu suchen. Auch ich suchte mit, tat so als wüsste ich nicht wo es sei. Leider war ich zu auffällig. Einige bemerkten mein komisches Verhalten, meinen eigenartigen Gesichtsausdruck. Ich hatte versucht nicht aufzufallen und das ist mir nicht gelungen. Meine Lehrerin fragte mich, ob ich vielleicht wüsste wo es sei. Ich sagte, dass ich es nicht wüsste, verriet jedoch zu sehr, dass das nicht so sei und sie fanden heraus, dass ich das Buch gestohlen hatte. Meine Eltern erfuhren davon und ich musste mich bei meiner Freundin entschuldigen, diese vergab mir. Ich dachte alles würde nun gut sein, aber das stellte sich am nächsten Tag falsch heraus. Sie verhielt sich mir gegenüber unfreundlich, abweisend und schlecht. Sie hatte meine Entschuldigung nicht angenommen und ich wurde traurig. Ich versuchte unsere Beziehung wieder gut zu machen, aber das hatte ich nicht mehr geschafft. Sie fing an mich schlecht zu behandeln, andere gegen mich aufzuhetzen und mich zu nerven. Von dem an hasste ich sie wie keinen anderen.

Natürlich unterhielten wir uns ab und zu, aber da war keine Freundschaft mehr. Wir sind aus Freunde zu Feinde geworden. Vielleicht war das auch gut so, denn sie war keine wahre Freundin. Wenn sie das wäre, hätte sie mir verziehen, so wie ich es damals getan hatte, aber sie hatte mich bestraft, indem sie mir nicht verzieh und mir die Schuld für die Zerstörung unserer Freundschaft gab. Klar vermisste ich sie damals noch, ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft mir gegenüber, das feste Band zwischen uns wie Schwestern. Aber heute bin ich anders und ich finde es gut, dass sich unsere Wege getrennt haben, denn sie war keine wahre Freundin. Es hatte mich dazu gelehrt, dass beste Freundinnen öfters nicht lange halten. Genau deshalb war sie meine augenblickliche, letzte beste Freundin. Ich werde nie mehr eine beste Freundin haben wollen, aber das bedeutet nicht, dass ich nie mehr eine haben könnte und selbst wenn, eine der Artige mit fester Verbundenheit würde ich nie mehr haben können. Vor solch einer Verbundenheit habe ich einfach viel zu Angst. Ich bin jetzt auch älter und brauche keine so enge freundschaftliche Beziehung. Wenige, gute Freunde sind besser als mehrere, beste, falsche Freunde.

Hiermit sind wir auch schon fertig. Dies hier war meine Geschichte einer Freundin, die mir zum Gegenteil wurde. Mögen wir hoffen, dass euch nicht das gleiche geschieht wie mir und dennoch sollte man vorsichtig mit Freundschaften umgehen. Irgendwann können oder werden sie sich in Hass verwandeln und auch mit Blut und Rache enden, was jedoch bei mir nicht der Fall war. Allerdings wenn es bei euch dazu kommen sollte, dann lasst die Person einfach los, wie schwer es auch sein kann. Ihr werdet schon nach einer Zeit einsehen, dass ihr richtig gehandelt habt wie sehr ihr auch diesen Jemanden noch haben wolltet.