FANDOM


Info Bearbeiten

Stairway to hell (dt.: Treppen zur Hölle) ist ein Buch von Schattenkämpfer und Blaufrost. Der erste Teil des ersten Kapitels ist in Echt geschehen, der Rest allerdings dazu gedacht worden.

Klappentext Bearbeiten

Evelyn und ihr kleinerer Bruder Marko gehen in einen Laden Schulsachen kaufen. Wie hätten sie wissen sollen, dass das der erste Schritt in eine verrückte Zukunft ist, wobei eine alte, relativ zickige Lady nich gerade unwichtig ist...

Kapitel 1: Benehmt euch doch mal! Bearbeiten

Ich ließ meinen Blick über die Auswahl an verschiedensten Füllern gleiten. Mir stach besonders ein Modell ins Auge, was ich mir immer sehr gewünscht hatte, doch ich würde sowieso keinen Füller bekommen. Neben mir stand mein kleiner Bruder Marko, in der Hand heilt er einen 10 Euro-Schein. "Schau mal Evelyn, der sieht voll schön aus...." , sagte er und zeigte auf einen grünen Füller mit schwarzen Mustern. Blumenmustern. "Schau ihn dir mal genauer an und sag das nochmal." ,witzelte ich und hielt ihm den Mädchenfüller vor die Nase. "Ne danke, lieber nicht..." Er hing den Füller zurück. Ich murrte. Er hatte seinen Füller kaputt gemacht und hatte ohne weiteres 10 Euro für einen neuen bekommen. Ich habe ein einziges Mal einen richtigen Füller von meinen Eltern bekommen und meine Mutter hatte mir dann nur 2 Euro gegeben, damit ich mir einen Billigfüller kaufen kann, als ich den ersten verloren hatte. Ich hatte ihn zum Glück wiedergefunden, denn der andere war schnell kaputt gewesen. Aber glücklicherweise sammelte ich alle Schreibgeräte und hatte 4 Füller, allein in meiner Federtasche. Kein Wunder, dass ich nie so viel Geld für einen neuen bekam. Ich deutete auf einen auch relativ billigen Füller. "Wie wär's mit dem? Danach könnten wir von dem Restgeld vielleicht Eis essen...." , schlug ich vor. Doch Marko schüttelte den Kopf. "Nein das ist so ein Billigfüller.....der hält nicht lange." Auf das Eis ging er hat nicht ein. Murrend wartete ich ab. Er nahm erneut den grünen Blumenfüller, aber nur um zu sehen, ob dahinter ähnliche Füller mit besseren Mustern waren. Tatsächlich. Ein schwarzer Füller mit rostbraunen Zahnrädern als Muster hing dort. Marko nahm ihn. "Schau mal, wie findest du den?" , fragte er mich. Ich musterte ihn. "Ganz okay für dich." , meinte ich knapp. Ich wollte endlich nach Hause. Ich hatte heute 8 Stunden Unterricht gehabt und meine Füße taten weh. "Naja mal schauen..." , er hing den Füller zurück. Ich murrte leise, und plötzlich funkelte uns eine alte Frau an. Sie hatte einen Rollator und war mit einer grauenhaften, schwarzen Jacke und braunen Jeans bekleidet. Ihre grauen, kurzen Haare waren nur wenig unter dem grässlichen, schwarzen Hut zu sehen. "Könnt ihr mal leise sein, ihr seid hier nicht alleine!" , rief sie übertrieben laut. Etwas in mir legte ein Art Hebel um, der mich jede Art von Respekt vergessen ließ. "Ja sicher, ganz bestimmt." , warf ich der Dame genauso laut entgegen, der bösartige Sarkasmus war kaum zu überhören. Sie drehte sich um und lief weiter durch die Regale. Als sie in einen anderen Gang ging, sagte ich normal laut: "Endlich ist die alte Schachtel weg, ist mir auch egal, wenn sie das jetzt hört." Marko starrte mich nichtmal an. Er gab mir Recht, dass wusste ich als seine Schwester, und dazu war er eine solche Reaktion von mir gewöhnt. So reagierte ich immer, wenn mich jemand anfuhr, der selber nicht besser war, oder nach dem ich einen anstrengenden Schultag hinter mir hatte, sowie heute. Außerdem passte mit irgendwas an der 'alten Schachtel' nicht. Ich hatte da so ein unbestimmtes Gefühl...

Nach einer halben Ewigkeit hatte Marko sich tatsächlich für diesen Füller entschieden. "Ja, der ist echt schön." , bestätigte ich ihm zum tausendsten Mal. Die alte Schachtel rief nun von einer Ecke aus, wo sie gedauert hatte: "Also jetzt ist Schluss! Benehmt euch mal, das ist kein Schulhof!" Sagt die Frau, die fremde Kinder anschreit, fügte ich in Gedanken hinzu, dann rief ich: "Ganz bestimmt, interessiert mich jetzt total!" Langsam wurde ich sauer. Ich wusste sehr wohl, wie unhöflich ich war, aber Lady Rollator war auf Krieg aus! Ich stapfte mir Marko zu den Kassen. Er blieb ruhig, aber ich sah an seinem Blick, dass er fühlte, was ich sagte. Er kaufte den Füller und wir liefen nach Hause. Von dort aus zogen wir aber erneut los, diesmal um Eis zu kaufen. Wir lästerten nicht gerade wenig über Lady Rollator, aber wir würden sie sowieso nie wieder am Hals haben. Bei der Eisdiele holten wir uns jeder 2 Kugeln Eis, um uns zu entspannen. Ich seufzte und ließ mich auf eine Bank sinken. Meine Hüfte tat noch weh, im Sportunttericht war ich auf den Boden gefallen und war auf der Hüfte aufgekommen, wie sich erahnen ließ. Wir saßen stumm da und aßen Eis. Als wir fertig waren, liefen wir schnell, nach Hause, warum, wussten wir nicht.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.