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Klappentext:

Hellen bekommt eines Tages einen Brief in dem steht, dass sie am James Watson Internat aufgenommen wurde. In diesem Internat werden nur die klügsten Schüler aufgenommen. Das verwunderliche daran ist allerdings, dass Hellen sich nie an diesem Internat beworben hat. Dennoch möchte sie diese einmalige Chance nutzen. Doch in diesem Internat geht etwas merkwürdiges vor sich...

1. Kapitel: Die AufnahmeBearbeiten

Hellen guckte aus dem Fenster des Zuges. Ihr Blick schweifte über die vorbeifliegenden Landschaften. Im Glas des Fensters spegelte sich leicht ihr Geschicht wieder.
Ihre dunklen, braunroten Haare hatte sie zu einem unordentlichen Zopf gebunden, bei dem sich einzelne Stränen gelockert hatten und ihr nun ins Gesicht fielen. Sie wischte sich eine Haarsträne aus dem Gesicht, so dass sie nicht mehr über ihre dunkelbraunen Augen hing. Auf der Nase trug sie eine kleine schwarze Brille mit eckigen Gläsern. Da die Bügel der Brille ein stück zu lang waren passierte es oft, dass die Brille nach vorne rutschte und Hellen sie wieder zurechtrücken musste.
Seit einigen Stunden saß sie nun schon im Zug nach England und die fahrt sollte sich noch weitere Stunden hinziehen.
Der Zug machte einen Halt in Liverpool, bei dem ein ein paar weitere Leute dazustiegen.
Ein Mädchen mit hellblonden, fast weißen, Haaren setzte sich auf den Platz neben Hellen. Als Hellen das Mädchen ansah merkte sie, dass die Haare nur gefärbt waren, da an den Ansätzen braune Haare zu sehen waren. Das Mädchen war ungefähr 15 oder 16 Jahre alt, also zirka im gleichen Alter wie Hellen. Sie sah Hellen mit ihren kristallklaren, blauen Augen an und nach kurzer Zeit begann sie zu Sprechen.
»Und, wo fährst du hin?« fragte sie.
Hellen war leicht verwundert darüber, dass dieses Mädchen sie einfach angesprochen hatte.
»Nach London.« antwortete Hellen.
»Ich fahre auch noch London. Ich will dort meine Schwester besuchen.« sagte das blonde Mädchen.
»Ich wurde auf einem Internat in London angenommen.« sagte Hellen
Das Mädchen öffnete ihre Augen weit und sah Hellen direckt in die Augen. »Auf welchem Internat?« fragte sie erstaunt.
»Auf dem James Watson Internat.« antwortete Hellen und sah das Mädchen verwundetrt an.
Ein breites Grinsen war auf dem Gesicht der Blondine zu sehen.
»Dort will ich auch meine Schwester besuchen. Sie ist auch auf diesem Internat. Vielleicht siehst du sie ja mal. Ihr Name ist Patricia und sie sieht aus wie ich. Wir sind Zwilinge.« sagte sie.
Einige Sekunden herrschte Stille zwischen den beiden, dann begann das blonde Mädchen wieder zu sprechen.
»Ich heiße übrigens Marry.« sagte sie nun.
»Ich heiße Hellen.« antwortete sie ihr.
»Also, Hellen, woher kommst du überhaupt? Edinburgh?« fragte Marry.
Hellen schüttelte den Kopf. »Nein, Glasgow.« antwortete sie.
»Hab ich mir schon gedacht, dass du aus Schottland bist. Man hört es ja auch.« sagte Marry lächelnd.
»Aber wie hast du es eigentlich geschafft auf dieses Internat zu kommen? Da kommt wirklich nicht jeder drauf.« fragte Marry.
»Eigentlich habe ich gar nichts gemacht.« antwortete Hellen.
Marrys Augen wurden groß vor erstaunen. »Wie meinst du das?« fragte sie.
»Naja, ich kamm nach Hause und da Lag dieser Biref da, in dem stand, dass sie mich nehmen. Obwohl ich mich nie dafür beworben habe.« sagte Hellen.
»Mh...vielleicht haben dich deine Eltern dort eingeschrieben, oder so.« vermutete Marry.
»Das glaube ich eher nicht.« murmelte Hellen.
»Warum?« fragte Marry.
»Naja, mein Vater war schon vor meiner Geburt weg und meine Mutter ist vor zwei Jahren gestorben. Ich lebe eingentlich nur noch mit meiner Schwester zusammen, aber die ist fast nie da, weil sie in Edinburgh studiert.« antwortete Hellen.
»Oh...« sagte Marry. Sie sagte kurz gar nichts mehr, dann sah sie Hellen wieder in die Augen.
»Der eigentliche Grund, warum ich meine Schwester Persönlich besuchen will, ist, dass sie seit sie auf diesem Internat ist haben ich und meine Eltern gar nichts mehr von ihr gehört. Sie wollte uns Briefe schreiben, aber bisher haben wir noch keinen einzgen Brief erhalten. Sie hat uns auch nie angerufen oder sonst was. Ich habe Angst, dass ihr irgendwas passiert ist.« sagte Marry. Sie wirkte traurig, als sie das erzählte.
Plötzlich wendete sich Marry von ihr ab. Auch Hellen drehte sich wieder zum Fenster und sah sich die vorbeiziehende Landschaft an.

Hellen war froh, als der Zug endlich in den Bahnhof von London einfuh und zum stehen kam. Sie streckte sich kurz, dann stand sie auf und schnappte sich ihren Koffer.
Marry war bereits aus dem Zug gestigen, doch Hellen versuchte nicht sie einzuholen.
Nun siegt auch Hellen aus dem Zug und gucke sich auf dem Bahnhof um. Sie zog einen Stadtplan von London aus der Tasche ihres schwarzen Mantels um zu sehen wie sie zum Internat kommt.
Seufzend steckte sie den Plan wieder in ihre Manteltasche und machte sich auf zur Bushaltestelle, an der sie nur kurz warten musste, bevor sie in den Bus stieg, der sie bis an den Rand von London fuhr, wo das Internat zu finden war.

Das Internat bestand aus einem riesigen Gebäude, dass mit einigen kleineren Gebäuden verbunden war, die um das Internat herum aufgebaut waren.
Hellen brauchte eine Weile um einen Eingang zu finden. Sie vermutete schon fast, dass das Gesamte Bauwerk nur einen einzigen Eingang hatte, welcher sich auf der Hinterseite befand.

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